Wie die Vision-Positioning-Technologie die Präzision in automatischen Dosiersystemen verbessert

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Geschrieben von

Anonymous

Veröffentlicht
Jun 10 2025
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Einführung
In der modernen Elektronik-, Automobil- und Halbleiterfertigung ist Präzisionsdosierung kein Luxus mehr – sie ist eine Notwendigkeit. Ob beim Auftragen von Klebstoffen, Epoxidharz oder Silikon – selbst eine geringfügige Abweichung in der Dosierposition kann zu Produktfehlern, Nacharbeit oder Ertragsverlusten führen.

Wie also gewährleisten High-End-Dosiersysteme eine so hohe Genauigkeit?

Die Antwort liegt in der Vision-Positioning-Technologie – einer leistungsstarken Integration von CCD-Bildgebung, Markierungspunktausrichtung, laserbasierter Fokussteuerung und Post-Dispensing-Inspektion (AOI).

In diesem Artikel wird erläutert, wie die Bildverarbeitungstechnologie in Dosiergeräten funktioniert und warum sie für Branchen, in denen Präzision auf Mikroebene erforderlich ist, von entscheidender Bedeutung ist.

1. CCD-Vision-System: Zielerkennung mit hoher Auflösung
Die meisten modernen Dosiergeräte sind mit CCD-Kameras in Industriequalität ausgestattet, die hochauflösende Bilder des Zielbereichs aufnehmen.

Das System identifiziert wichtige Merkmale wie PCB-Pads, Chipkanten oder Steckerumrisse.

Bildverarbeitungsalgorithmen analysieren das aufgenommene Bild, um den genauen Punkt zu lokalisieren, an dem Klebstoff aufgetragen werden muss.

🛠 Beispiel:
Bei der Montage von Smartphone-Mainboards liegen die Komponenten oft nur wenige Mikrometer auseinander. Eine manuelle oder rein mechanische Ausrichtung ist einfach nicht präzise genug. Mit CCD-Vision erkennt die Maschine die Echtzeitposition jedes Teils und korrigiert den Dispenspfad dynamisch.

2. Markierungspunkterkennung und XY-Korrektur
Komponenten sind nie perfekt platziert – auch nicht in automatisierten Fertigungslinien. Markierungspunkte (Fiducials) werden auf Leiterplatten oder Teilen angebracht, um die Systeme präzise auszurichten.

Das Vision-System erkennt die Markierungspunkte schnell und berechnet etwaige XY-Abweichungen.

Dadurch kann das System seinen Pfad automatisch anpassen und Montage- oder Vorrichtungsfehler ausgleichen.

📐 Beispiel:
In flexiblen Schaltungsmodulen (FPC) wie Kamerabaugruppen verschieben sich FPCs aufgrund von Biegung häufig leicht. Der Markierungspunkt hilft dabei, den Pfad neu auszurichten, auch wenn sich die Oberfläche nicht in der ursprünglichen Programmposition befindet.

3. Laserfokus und Z-Achsen-Einstellung: Konsistente Höhenkontrolle
Wenn der Klebstoff zu nah oder zu weit von der Oberfläche entfernt aufgetragen wird, kann es zu Problemen kommen – von zu viel Klebstoff bis hin zu unordentlicher Fadenbildung. Ein stabiler Abstand zur Z-Achse ist entscheidend.

Lasersensoren oder Autofokusmodule erfassen die Oberflächenhöhe in Echtzeit.

Der Dosierkopf passt sich automatisch vertikal (Z-Achse) an, um einen optimalen Abstand einzuhalten.

🔍 Anwendungsfall:
Leistungsmodule können Komponenten in unterschiedlichen Höhen aufweisen. Das Bildverarbeitungssystem misst jeden Bereich und stellt sicher, dass sich die Nadel entsprechend anpasst – so bleibt die Raupendicke und -form konstant.

4. Post-Dispensing Inspection (AOI): Geschlossene Qualitätssicherung
Moderne Systeme führen nicht nur Dosierungen durch, sondern prüfen auch. Nach der Dosierung kann das Bildverarbeitungssystem eine automatische optische Inspektion (AOI) durchführen, um Folgendes zu erkennen:

Falsch ausgerichtete Abgabe

Unterfüllung oder fehlender Kleber

Überfüllung oder Überlauf

Unregelmäßigkeiten in der Kleberform (Fadenbildung, Klecksdefekte)

⚠️ Beispiel für Qualitätssicherung:
Bei der Produktion von LED-Streifen kann fehlender Klebstoff auf einem Modul zu Kurzschlüssen führen. AOI-Kameras erkennen solche Probleme vor dem Aushärten und markieren das Modul zur Überprüfung oder Nacharbeit. Das spart Kosten im Nachhinein.

5. Zusammenfassung: Warum Vision Positioning ein Must-Have ist
Die Integration der optischen Positionierung in Dosiermaschinen bietet folgende wesentliche Vorteile:

✅ Präzision innerhalb von ±10μm, auch bei komplexen Geometrien
✅ Passt sich an inkonsistente Teileplatzierung und -höhe an
✅ Ermöglicht vollständige Automatisierung und reduziert den Bedarf an Bedienereingriffen
✅ Unterstützt eine fehlerfreie Fertigung mit hohem Durchsatz

Abschließende Gedanken
Optische Positionierung ist kein Luxusmerkmal mehr – sie ist eine Kernanforderung für jeden Hersteller, der mit Fine-Pitch-Leiterplatten, Mikroelektronik oder komplexen 3D-Oberflächen arbeitet. Ob Sie Smartphones, LED-Module, EV-Steuerplatinen oder medizinische Geräte herstellen – die optische Dosierung ist Ihr Tor zur fehlerfreien Produktion.

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Experte für Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing

Spezialisiert auf CNC-Bearbeitung, 3D-Druck, Urethanguss, Rapid Tooling, Spritzguss, Metallguss, Blech und Extrusion.

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