Funktionsprinzip und Prozessübersicht von Zeit-Druck-Dosiersystemen

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Geschrieben von

Anonymous

Veröffentlicht
Jun 09 2025
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In der automatisierten Fertigung wird die Dosiertechnologie häufig in der Elektronik-, Automobil-, Optik- und Medizinbranche eingesetzt. Unter den verschiedenen Typen ist das Zeit-Druck-Dosiersystem aufgrund seiner Einfachheit, geringen Kosten und einfachen Bedienung eines der am häufigsten verwendeten. Dieser Artikel erläutert kurz und knapp das Funktionsprinzip, die wichtigsten Komponenten, die Steuerungslogik und die Anwendungsmerkmale.

1. Grundlegendes Funktionsprinzip
Das Zeit-Druck-Dosiersystem nutzt Druckluft und eine zeitgesteuerte Steuerung, um präzise Flüssigkeitsmengen zu dosieren. Die Kernidee: Druckluft wird in einen abgedichteten Behälter mit Klebstoff geleitet. Öffnet sich das Magnetventil, presst der Luftdruck die Flüssigkeit durch Schlauch und Dosiernadel. Die Steuerung bestimmt die Öffnungsdauer des Ventils und steuert so direkt die Dosiermenge.

2. Systemkomponenten und Funktionen
Flüssigkeitsbehälter
Normalerweise eine Spritze oder ein Druckbehälter. Er muss gut abgedichtet sein, um Luftlecks oder Verunreinigungen zu vermeiden.

Druckregler
Druckluft wird reguliert (normalerweise zwischen 0,1 und 0,6 MPa). Höherer Druck führt zu einer schnelleren Durchflussrate.

Magnetventil
Steuert den Luftstrom ein/aus. Es ist der zentrale Aktuator zur Aktivierung der zeitgesteuerten Abgabesteuerung.

Dosiersteuerung
Digitaler Controller, der es Benutzern ermöglicht, die Abgabezeit mit einer Genauigkeit von 0,01 Sekunden einzustellen und das Magnetventil zu steuern.

Nadeln und Schläuche
Der Klebstoff fließt durch die Nadel. Unterschiedliche Durchmesser beeinflussen Größe und Form der Perle.

3. Kontrollfokus
Einstellung des Dosiervolumens: Wird durch zwei Parameter gesteuert: Luftdruck und Zeit. Höherer Druck oder längere Offenzeit erhöhen das Volumen.

Stabilitätsfaktoren: Druckschwankungen, Änderungen der Flüssigkeitsviskosität und Verstopfung der Nadel können die Genauigkeit beeinträchtigen.

Tropfkontrolle: Flüssigkeiten mit niedriger Viskosität stoppen normalerweise von selbst. Bei Flüssigkeiten mit höherer Viskosität wird ein Rücksaugventil oder ein Tropfschutzmechanismus empfohlen, um Nachlaufen oder Tropfen zu vermeiden.

4. Vorteile und Einschränkungen
Vorteile:

Niedrige Kosten, einfache Einrichtung;

Einfach zu bedienen und einzustellen;

Kompatibel mit den meisten niedrigviskosen Klebstoffen;

Schnelle Reaktion und einfache Integration in Automatisierungslinien.

Einschränkungen:

Die Genauigkeit wird durch die Stabilität des Luftdrucks und die Konsistenz der Flüssigkeit beeinflusst.

Nicht geeignet für hochviskose oder Zweikomponentenmaterialien;

Komplexe Bewegungspfade oder Mischverhältnisse können nicht ausgeführt werden.

5. Geeignete Anwendungen
Die Zeit-Druck-Dosierung ist ideal für kleine, gleichmäßige Dosieraufgaben mit Flüssigkeiten niedriger bis mittlerer Viskosität, wie zum Beispiel:

UV-Kleber, Klebstoffe auf Wasserbasis, Rotleim;

Niedrigviskose Epoxidharze;

Schutzbeschichtungen, Flussmittel und leitfähige Pasten.

Wird häufig bei der Verpackung elektronischer Komponenten, beim LED-Dotting, bei der Teilefixierung und bei Beschichtungsprozessen verwendet.

6. Fazit
Zeit-Druck-Systeme sind zwar relativ einfach, werden aber aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität in vielen Branchen gerne eingesetzt. Für Prozesse, die eine schnelle Einrichtung und eine konstante Ausgabe mit niedrigviskosen Flüssigkeiten erfordern, bietet diese Methode ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für hochpräzise Anwendungen oder Anwendungen mit hoher Viskosität oder komplexer Bewegungssteuerung sollten Alternativen wie Schneckendosierung, Strahldosierung oder Zweikomponenten-Mischsysteme in Betracht gezogen werden.

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